Jugenddialog

Jugenddialog

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Wie funktioniert der Jugenddialog? Die EU-Jugendvertreter*innen erklären es.

Video: Michaela Resch/DBJR (CC0)

 

Im Jugenddialog können junge Menschen mit politisch Verantwortlichen in einen Dialog treten und über ihre Anliegen und Forderungen sprechen. Der Jugenddialog findet auf allen Ebenen und auf vielen Wegen statt: auf EU-Jugendkonferenzen, in europaweiten Umfragen, bei bundesweiten Veranstaltungen, in Projekten innerhalb des Jugendverbands oder bei Events in der Nachbarschaft.

Indem politisch Verantwortliche von den Anliegen und Forderungen junger Menschen erfahren, können sie diese Meinungen und Anliegen bei ihren politischen Entscheidungen miteinbeziehen. So können sich junge Menschen an politischen Entscheidungen beteiligen.

 

Jugenddialog: das Thema

Im Jugenddialog geht es um Themen, die jungen Menschen wichtig sind. Neben den Themen, die direkt von jungen Menschen in den Jugenddialog eingebracht werden, geht es im Jugenddialog um die Youth Goals und das Thema eines Jugenddialog-Zyklus.

Thema

Chancen für junge Menschen schaffen.

 

Der Jugenddialog ist in Zyklen von jeweils 18 Monaten getaktet. In den 18 Monaten stehen ein Thema und mehrere Fokusthemen im Mittelpunkt. Zu den Themen gibt es in den Mitgliedstaaten und auf EU-Ebene verschiedene Möglichkeiten, sich im Jugenddialog zu beteiligen, z.B. bei Dialogveranstaltungen, Workshops, Umfragen und Projekten. Die Ergebnisse der verschiedenen Dialogformate werden gesammelt und mit politisch Verantwortlichen vor Ort, auf Bundesebene und auf europäischer Ebene diskutiert.

 

Fokusthemen

Youth Goal #6 | Youth Goal #7 | Youth Goal #8

 

Jugenddialog: das 3-Phasen-Prinzip

Damit nicht nur geredet, sondern auch was verändert wird, liegt dem Jugenddialog das 3-Phasen-Prinzip zugrunde. Ein Zyklus, der 18 Monate dauert, besteht aus drei Phasen. Je nach Phase, gibt es im Jugenddialog unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu beteiligen.

1. Phase: Beteiligen.

Junge Menschen und Jugendverbände beginnen, sich mit dem Thema des Jugenddialogs oder ihren selbst eingebrachten Themen auseinanderzusetzen. Sie reflektieren den aktuellen Zustand und die eigene Situation und überlegen, was sie ändern möchten.

2. Phase: Begegnen.

Die Dialoge beginnen. Junge Menschen und Jugendverbände treten mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung in den Dialog. Es wird besprochen, wie Dinge verändert werden können.

3. Phase: Befähigen.

Die Umsetzungsphase beginnt. Die Ergebnisse aus den Dialogen werden zusammengetragen und an politisch Verantwortliche weitergegeben. Aus Forderungen und Ideen werden praktische Handlungsempfehlungen.

Zu den Themen könnt ihr auf verschiedenen Wegen mitreden: