Rückblick

Strukturierter Dialog

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Was erwarten Jugendliche von der Politik? Welche Meinungen und Ideen haben sie zu bestimmten Themen? Das wollten politisch Verantwortliche in Europa wissen, weil sie die Wünsche und Anliegen junger Menschen bei ihrer Arbeit berücksichtigen wollen. Die Europäische Union (EU) setzt sich deshalb dafür ein, dass sie junge Menschen und politisch Verantwortliche kontinuierlich austauschen – vor Ort, in ihrem Land und auf EU-Ebene.

Dafür hatte die EU den Strukturierten Dialog, den Vorgänger des Jugenddialogs, ins Leben gerufen: Junge Menschen können sich europaweit aktiv beteiligen und die nationale und europäische Jugendpolitik mitgestalten. Aus dem Strukturierten Dialog gingen 2018 die elf Europäischen Jugendziele hervor.

 

 

 

 

Willst du wissen, wie sich junge Menschen in Deutschland am Strukturierten Dialog beteiligen konnten? Dann schau hier:

Online Beteiligung

In den Beteiligungsphasen konnten sich alle interessierten Jugendlichen und Jugendgruppen ganz einfach über eine Online-Beteiligungsplattform in den Prozess einbringen. Zuerst äußerten alle ihre Ideen, Meinungen und Forderungen zum Schwerpunktthema ein. Danach stimmten die Teilnehmenden über die Vorschläge ab. Das Ergebnis wurde als deutscher Beitrag in den europäischen Prozess eingespeist.

Projekte

Ein wesentlicher Baustein in Deutschland waren die Projekte zum Strukturierten Dialog. Vor Ort setzten sich junge Menschen mit den Schwerpunktthemen auseinander und diskutierten darüber mit politisch Verantwortlichen. Das klare Ziel: den Austausch zwischen jungen Menschen und Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung konkret und nachhaltig zu gestalten und Jugendliche mit ihren Ideen, Vorstellungen und Meinungen an europäischen Fragestellungen zu beteiligen.

Jump

Vor Ort war auch das jump-Team unterwegs. Das Team junger Menschen ging in Jugendgruppen, Jugendverbände, Jugendclubs, Schulen und Unis. Zum Thema des Strukturierten Dialogs organisierte das jump-Team kleine Workshops und Diskussionsrunden. Die Meinung, Ideen und Forderungen, die dabei entwickelt wurden, hat jumin den europaweiten Prozess eingebracht. Hier geht’s zum neuen jump-Team.

Jugendvetreter*innen für die EU-Jugendkonferenzen

Mit der Unterstützung von drei Jugendvertreter*innen, die an den EU-Jugendkonferenzen teilnahmen, wurde die Beiträge und Ergebnisse aus den verschiedenen nationalen Aktivitäten in die Diskussionsrunden während der EU-Jugendkonferenzen eingebracht und mit den anderen Jugendvertreter*innen sowie mit politischen Entscheidungsträger*innen debattiert.

Veranstaltungen auf Bundesebene (z.B. JuPiD)

Zudem wurden regelmäßig Veranstaltungen auf Bundesebene organisiert – so auch die Veranstaltungen Jugend und Politik im Dialog (JuPiD). Dort diskutierten engagierte Jugendliche aus ganz Deutschland untereinander und mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung über die Themen des Strukturieren Dialogs und über Jugendbeteiligung im Allgemeinen. Die Ergebnisse flossen unter anderem in den europäischen Prozess des Strukturierten Dialogs ein. Weiter unten auf der Webseite findet ihr die Ergebnisse der einzelnen JuPiD-Veranstaltungen.