Auftakttreffen des Jump-Teams zum 10. Zyklus

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Raphael Schnellbächer, Jump-Teammitglied

© Jugenddialog

Am Wochenende vom 11.08.-13.08.2023 haben sich 10 Mitglieder des JUMP-Teams aus ganz Deutschland, die zwei deutschen EU-Jugendvertreter,*innen sowie Melanie Schütz und Daria Strokan aus dem Referat des EU-Jugenddialogs in der Jugendherberge in Fulda getroffen, um neue Mitglieder des JUMP-Teams in die Arbeit des Teams einzuführen und den 10. Zyklus des EU Jugenddialogs mit dem Schwerpunktthema „Inklusive Gesellschaften“ zu planen.

Der gegenwärtige 18 monatige Zyklus des Jugenddialogs findet unter der Trio-Ratspräsidentschaft Spaniens, Belgiens und Ungarns statt, die als Schwerpunktthema das Youth-Goal #3 „Inklusive Gesellschaften“ festgelegt haben. Das bedeutet, dass im kommenden Zyklus das Thema der Inklusion Hauptgegenstand des EU-Jugenddialogs und somit des JUMP-Teams sein wird.

Zur Einführung der Neumitglieder wurde zunächst eine Übersicht über Struktur und Arbeitsweise des JUMP-Teams geboten. Özge Erdoğan aus dem Vorstand des DBJR gab eine Einführung in dessen Organisationsstruktur. Als Werkzeug für die Organisation von Workshops wurde zudem ein von einem früheren Zyklus entwickeltes Spiel ausprobiert, in welchem zunächst ein Text verlesen werden konnte, welcher die einzelnen Institutionen der EU vorstellte, und anschließend ein Spielender einen mit dieser Institution in Verbindung stehenden Begriff umschrieb, während die übrigen Spielenden versuchten, diesen zu erraten.

© Jugenddialog

Abgesehen von der Planung des kommenden Zyklus haben ein von dem selbstständigen Moderator David Zabel geleiteter Moderationsworkshop der den Teammitgliedern die Organisation von Workshops in Zukunft erleichtern sollte, sowie ein Antidiskriminierungsworkshop unter der Leitung des Referenten des deutschen Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V., Sebastian Seng, als thematische Einführung in das Thema der Inklusion, stattgefunden. In ersterem Workshop haben die Teammitglieder am Beispiel der Anmoderation der besten Freund*innenschaft gelernt, wie sie sich auf eine Moderation vorbereiten. Außerdem wurden Themen, wie Präsenz im Raum, der Umgang mit schwierigen Teilnehmenden an einem zu moderierenden Workshop, sowie Fragen des Redeflusses (Pausen lassen, langsam sprechen etc.) besprochen.

 

Der Antidiskriminierungsworkshop war in erster Linie auf Antirassismus ausgerichtet. Begonnen wurde er allerdings mit einem für soziologische Studien entwickelten Test, mit welchem die Teammitglieder reflektieren konnten, wie viel „Diskriminierendes Wissen“ bei ihnen vorhanden war. Anschließend wurde das deutsche Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. vorgestellt, nebst einigen statistischen Daten zu rassistischer Diskriminierung in Deutschland. Der Workshop endete in einer interaktiven Einheit, in welcher die Teammitglieder die Definitionen unterschiedlicher Diskriminierungsformen den jeweiligen Diskriminierungsformen zuordneten.

Neben der inhaltlichen Arbeit standen selbstverständlich auch Teambuildingmaßnahmen auf dem Programm.