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EU-Jugend-Vertreterinnen und EU-Jugend-Vertreter

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Inga Israel/DBJR (CC0)

In jedem Land von der EU werden 3 junge Menschen ausgewählt. Sie arbeiten für einen Zyklus lang als Jugend-Vertreterinnen und Jugend-Vertreter.

Ihre Aufgabe: Sich für alle anderen jungen Menschen in ihrem Land stark machen. Sie hören sich zum Beispiel die Meinungen, die Wünsche und die Ideen von den jungen Menschen an. Dann sprechen sie mit Politikerinnen und Politikern darüber. Das machen sie zum Beispiel bei den EU-Jugend-Konferenzen. Hier könnt ihr mehr über die EU-Jugend-Konferenzen lesen.

Schreibt uns eure Meinung!

Die Jugend-Vertreterinnen und Jugend-Vertreter sollen sich bei der nächsten EU-Jugend-Konferenz für euch stark machen? Dann schreibt eine E-Mail mit euren Meinungen, euren Wünschen und euren Ideen an die Adresse: jugenddialog@dbjr.de

Das sind zur Zeit die 3 Jugend-Vertreterinnen und Jugend-Vertreter für Deutschland:

 

Wendla

Ich heiße Wendla, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Bremen. Dort werde ich im nächsten Jahr auch mein Abitur machen. Früher hat das Thema Politik mich oft genervt oder mir Angst gemacht. Bestimmt geht es vielen jungen Menschen so. Genau deshalb bin ich EU-Jugend-Vertreterin geworden:

Ich will jungen Menschen Mut machen, mit Politikerinnen und Politikern zu sprechen. Ich will dabei helfen, dass junge Menschen zusammen mit den Politikerinnen und Politikern Lösungen für Probleme finden. Ich will jungen Menschen zeigen, dass Politik nicht langweilig sein muss. Auch wir jungen Menschen können in der Politik mitbestimmen und so die Welt verändern.

Zusammen haben wir jungen Menschen schon die Jugend-Ziele aufgeschrieben. Wir wissen also schon, WAS wir wollen. Jetzt müssen wir zusammen herausfinden, WIE wir die Jugend-Ziele erreichen wollen. Dann müssen wir uns an die Arbeit machen. Darauf habe ich große Lust! An meiner Schule war ich Klassensprecherin und habe auch schon bei der Schüler-Vertretung mitgearbeitet. Dabei habe ich viel darüber gelernt, wie ich mich in einer Demokratie für andere Menschen stark machen kann. Dieses Wissen will ich jetzt als EU-Jugend-Vertreterin nutzen: Ich will junge Menschen mit Politikerinnen und Politikern zusammenbringen. Auch außerhalb von der Schule mache ich viele verschiedene Sachen: Ich arbeite im Bremer Jugendring mit. Da habe ich zum Beispiel ein Ferien-Lager organisiert. Und ich habe mit einer Mitschülerin zusammen ein Umwelt-Projekt aufgebaut.

Annalena

Ich heiße Annalena und bin 21 Jahre alt. Zur Zeit studiere ich Erziehungs-Wissenschaft und Politik-Wissenschaft in Wuppertal. In meiner Freizeit mache ich verschiedene ehrenamtliche Arbeiten: Ich bin zum Beispiel in der THW-Jugend dabei. Mir ist besonders wichtig, dass alle jungen Menschen bei politischen Entscheidungen mitbestimmen dürfen. Deshalb sind meine Ziele im EU-Jugend-Dialog:

  • Ich will mich für junge Menschen aus Deutschland stark machen.
  • Und Politikerinnen und Politiker sollen die Ideen und Forderungen von diesen jungen Menschen hören!

Mit meiner Arbeit möchte ich dabei mithelfen, dass junge Menschen sich mehr für die Europäische Union interessieren. Und ich will die vielen Möglichkeiten zeigen, wie auch junge Menschen in der EU mitbestimmen können.

Max

Mein Name ist Max, ich bin 23 Jahre alt. Ich studiere Philosophie und Physik in Berlin. Nebenbei mache ich mich im Verband Christlicher Pfadfinder stark: In meiner Ortsgruppe in Berlin-Kreuzberg helfe ich immer mal wieder mit, wenn es ein Problem gibt. Und ich bin Mitglied von der Landesleitung vom VCP in Berlin-Brandenburg. Bei meiner Arbeit für den VCP habe ich gelernt:

  • Wenn wir gemeinsam unsere Ziele erreichen wollen, dann müssen wir ehrlich und hilfsbereit miteinander sprechen.
  • Außerdem muss es für alle Menschen einfach genug sein, mitzubestimmen. Alle müssen die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen.

Auch beim Jugend-Dialog soll das so sein. Dafür möchte ich mich als EU-Jugend-Vertreter stark machen.

Ich will erreichen, dass in der EU mehr Rücksicht auf die Wünsche von jungen Menschen genommen wird. Dafür müssen junge Menschen sich aber auch beteiligen. Sie müssen lernen, wie die EU funktioniert. Meine Hoffnung ist, dass durch den Jugend-Dialog alle Menschen in Europa mehr zusammen arbeiten.