Do It Yourself!

Weiterführende Literatur

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Hier weisen wir auf interessante Publikationen zum Thema Beteiligung hin. Die Sammlung ist während der Werkstatt MitWirkung entstanden und wird im Jugenddialog weitergepflegt.

Kennt ihr eine interessante Publikation zum Thema, auf die ihr uns hinweisen möchtet? Eure Website bietet Informationen zur Partizipation? Kontaktiert uns, wir nehmen eure Empfehlung gerne auf!

 

›› Vom Deutschen Bundesjugendring:

Deutscher Bundesjugenring, „Wahlalter jetzt senken!"

Der Deutsche Bundesjugendring fordert alle Abgeordneten der demokratischen Fraktionen im Deutschen Bundestag und den Landtagen sowie die Vertreter*innen der Landesregierungen im Bundesrat dazu auf, das aktive Wahlalter zu den in 2021 stattfindenden Kommunal- und Landtagswahlen sowie der Bundestagswahl mindestens auf 16 Jahre abzusenken. Das Ziel bleibt ein Wahlalter ab 14 Jahren für alle in Deutschland wohnhaften Menschen zu allen Wahlen in diesem Land.

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Erscheinungsjahr: 2020

Deutscher Bundesjugendring, „Wirksame Jugendbeteiligung ist mehr"

Mitbestimmung ist eine Grundlage von Jugendverbänden und Jugendringen. Darum hat der Deutscher Bundesjugendring konkrete Erwartungen an Jugendbeteiligung. In der Position listet der Deutsche Bundesjugendring deshalb  Kriterien auf wie wirksame Jugendbeteiligung auszusehen hat und was dafür getan werden muss.

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Erscheinungsjahr: 2018

 

Deutscher Bundesjugendring, „Wählen auch ohne deutschen Pass"

Der Deutsche Bundesjugendring versteht das Wahlrecht als einen zentralen Pfeiler der Demokratie. Dass auch junge Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, jedoch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, in vielen Fällen nicht wählen dürfen, betrachten die Jugendverbände und -ringe als Demokratiedefizit.

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Erscheinungsjahr: 2017

Deutscher Bundesjugendring, „ePartizipation Beteiligung im und mit dem Internet“

Der Deutsche Bundesjugendring beschreibt mit dieser Position seine Vorstellung von ePartizipation, formuliert Ansprüche und stellt entsprechende Forderungen für ePartizipationsprojekte und -prozesse mit junger Menschen. Die Jugendverbände und Landesjugendringe leisten damit ihren Beitrag zur Debatte um ePartizipation, auch und gerade weil sie natürliche Orte für Beteiligung sind.

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Erscheinungsjahr: 2012

Deutscher Bundesjugendring, "Mitwirkung mit Wirkung. Positionsbeschreibung des Deutschen Bundesjugendrings zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen in politischen Zusammenhängen und Kriterienkatalog"

Der Deutsche Bundesjugendring legt mit in dieser Stellungnahme Kriterien vor, die gesellschaftlichen Akteuren und Institutionen sowie den Jugendverbänden selbst auf allen Ebenen ermöglichen sollen, geplante Aktivitäten auf tatsächliche Beteiligung und Teilhabe zu überprüfen.

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Erscheinungsjahr: 2002

››  Veröffentlichungen (online kostenlos verfügbar)

Albrecht, Steffen et al.: E-Partizipation – Elektronische Beteiligung von Bevölkerung und Wirtschaft am E-Government

Um die Teilhabe an politischen Prozessen der Entscheidungsfindung mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik zu konkretisieren, wurde in vorliegender Studie eine Bestandsaufnahme elektronischer Partizipation in Deutschland vorgenommen und Handlungsempfehlungen sowie Projekt- und Maßnahmenvorschläge abgeleitet.

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Erscheinungsjahr: 2008
Beauftragt von: Bundesministerium des Innern
Herausgegeben von: Institut für Informationsmanagement Bremen

Becker, Helle: Kulturelle Bildung in Jugendarbeit und Schule –Partizipation ist ein Schlüsselthema

Einer der Konfliktpunkte, die in Kooperationen eine Rolle spielen können, ist das Thema `Partizipation´. Für viele außerschulische Träger der Kulturellen Bildung ist partizipatives Handeln ein Arbeitsprinzip, für viele Schulen ist es ein Thema mit Fragezeichen. Warum spielt das `Partizipationsprinzip´ in der kulturellen Kinder- und Jugendbildung eine so große Rolle und warum meinen Träger und Schulen nicht unbedingt das Gleiche, wenn sie von Partizipation sprechen?

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Erscheinungsjahr: 2015
Erschienen in: Onlinemagazin „Kultur macht Schule“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland. Daten, Fakten, Perspektiven

Auf Grundlage einer bundesweiten Befragung von Kindern und Jugendlichen in Städten und Gemeinden aller Größenordnungen und Regionen und Angaben von Schulleitungen, Lehrern sowie Vertretern der Kommunalverwaltungen zeigt dieser Bericht die Realitäten der Mitsprachemöglichkeiten von Kinder und Jugendlichen in Familie, Schule und kommunalem Gemeinwesen und gibt einen Einblick in die Wünsche und Perspektiven der jungen Menschen.

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Erscheinungsjahr: 2005

Bundesjugendkuratorium (Hrsg.): Partizipation von Kindern und Jugendlichen – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

In dieser Stellungnahme zieht das Bundesjugendkuratorium ein Zwischenfazit zu bestehenden Partizipationsangeboten und formuliert konzeptionelle und fachliche Anforderungen an eine Politik der erweiterten Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Das Bundesjugendkuratorium gibt Handlungsempfehlungen für die jeweiligen politischen Ebenen, um eine strukturelle Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit von Partizipations-angeboten zu etablieren, die über Beteiligungsmöglichkeiten in bestimmten Situationen oder für bestimmte Personengruppen hinausgehen.

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Erscheinungsjahr: 2009

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Allgemeine Qualitätsstandards und Empfehlungen für die Praxisfelder Kindertageseinrichtungen, Schule, Kommune, Kinder- und Jugendarbeit und Erzieherische Hilfen

Die Qualitätsstandards sind eine Handreichung für alle Akteur*innen, die durch qualifizierte Beteiligung ihr Umfeld kinder- und jugendgerechter gestalten wollen. Um den Besonderheiten der einzelnen Handlungsfelder gerecht zu werden, wurden die Allgemeinen Qualitätsstandards durch spezifische Empfehlungen für die Bereiche Kindertageseinrichtungen, Schule, Kommune, Kinder- und Jugendarbeit und Erzieherische Hilfen erweitert.

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Erscheinungsjahr: 2012

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung: Mit Wirkung. Bündnisse und Projekte partizipativ und nachhaltig gestalten

Dieses Themenheft widmet sich der Frage, was Projekte kultureller Bildung „im Ergebnis“ ausmacht, wodurch und wie sie wirken. Wie lässt sich also der Erfolg definieren und gar fassen? Und wie kann die Reflexion darüber bereits in die eigene Arbeit, in die Projekte einfließen? Beteiligung, Veränderung, Nachhaltigkeit – zu diesen Stichworten werden die Dimensionen der Wirksamkeit vorgestellt und diskutiert. Mittels Fachbeiträgen, Interviews, Projektbeispielen, Grafiken und Methodentipps können sich Praktiker*innen dem komplexen Thema nähern.

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Erscheinungsjahr: 2015

Deutsches Kinderhilfswerk (Hrsg): Beteiligungsbausteine des Deutschen Kinderhilfswerkes

Die Beteiligungsbausteine für Fachleute in Wissenschaft und Praxis liefern Anregungen und Impulse für ein Gesamtkonzept der kommunalen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Sie wollen neben Beiträgen für die fachliche Diskussion konkrete Hilfen für eine reflexive, Veränderungsprozesse aktiv fördernde Praxis anbieten. Die Beteiligungsbausteine gliedern sich in Grundlagen, Strategien und Aktionsfelder.

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Erscheinungsjahr: 2007
Autor_innen: Waldemar Stange, Christoph Zastrow, Adriane Hoppler

Fuchs, Manuel & Sturzenhecker, Benedikt (Hrsg.): Artikulation und Partizipation von Jugendlichen in der kommunalen Öffentlichkeit am Beispiel von Projekten Mobiler Jugendarbeit aus der Schweiz

Die Autoren zeigen am Beispiel von konkrten Projekten der Mobilen Jugendarbeit in der Schweiz, wie eine Partizipation von Jugendlichen an kommunalen Entscheidungsprozessen mit innovativen Ansätzen wirkungsvoll gestaltet werden kann.

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Erscheinungsjahr: 2013
Erschienen in: deutsche jugend, Ausgabe 12, Jahr 2013, Seite 523 – 531
Verlag: Beltz

JUGEND für Europa (Hrsg): Partizipation junger Menschen. Nationale Perspektiven und europäischer Kontext

Mit dieser Publikation werden die Erkenntnisse der Fachtagung „Partizipation junger Menschen im europäischen Kontext“ im Jahr 2009 aufbereitet, um mit einer Sammlung aus Tagungsbeiträgen, Fachartikeln sowie Zwischenrufen und Praxisbeispielen die Auseinandersetzung mit  dem Thema „Partizipation junger Menschen“ anzuregen.

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Erscheinungsjahr: 2010

Kaase, Max: Politische Beteiligung / Politische Partizipation

Lexikoneintrag aus dem Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland zu den Stichworten Politische Beteiligung/Politische Partizipation

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Erscheinungsjahr: 2000
Erschienen in: Andersen, Uwe/Woyke, Wichard (Hrsg.). Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. 4. Aufl . Opladen: Leske+Budrich. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung

Knauer, Raingard & Sturzenhecker, Benedikt: Partizipation im Jugendalter

Der Fachartikel leitet aus einer Analyse von Begründungsmustern (auch jugendlicher) Partizipation einen Partizipationsbegriff abgeleitet, der Jugendliche als Subjekte von Partizipation versteht. Im Anschluss werden Voraussetzungen der Eröffnung und Umsetzung von jugendlicher Partizipation geklärt. Die Autor*innen schlagen basale Qualitätsstandards für jugendliche Partizipation vor und zeigen exemplarisch Partizipationswege und Chancen für Jugendliche in verschiedenen Lebensfeldern auf.

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Erscheinungsjahr: 2005
Erschienen in: Hafeneger, Benno et al. (Hrsg.): Kinder- und Jugendpartizipation im Spannungsfeld von Akteuren und Interessen, Verlag Barbara Budrich: Opladen, S. 63-9

Nanz, Patrizia & Fritsche, Miriam: Handbuch Bürgerbeteiligung. Verfahren und Akteure, Chancen und Grenzen

Dieses umfassende Handbuch richtet sich an einen großen Kreis von Interessierten: Es will potenziellen Anbieter*innen von Beteiligung die Scheu vor partizipativen Ansätzen nehmen und etwaige Berührungsängste durch ausgewogenes Wissen ersetzen. Gleichzeitig bietet es engagierten Bürger*innen eine Hilfestellung für ein Handeln und Diskutieren auf Augenhöhe mit Anbieter*innen sowie Organisator*innen von Beteiligung. Angesprochen werden auch Moderator*innen, Studierende, Wissenschaftler*innen sowie Beratende und alle in der professionellen Begleitung von Beteiligungsverfahren Tätige.

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Erscheinungsjahr: 2012
Herausgegeben von: Bundeszentrale für politische Bildung

Nissen, Berit: Mit uns bestimmt! Das Rettungsbuch für Kinder- und Jugendbeteiligung im Verbandsalltag

Diese Arbeitshilfe der Jugendverbände der Hilfsorganisationen unterstützt Haupt- und Ehrenamtliche mit Hintergrundwissen, praktischen Beispielen und methodischen Anregungen bei der Umsetzung von Beteiligungsprozessen im verbandlichen Alltag.

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Erscheinungsjahr: 2011
Herausgegeben von: THW-Jugend

Roth, Roland & Wenzl, Udo: Jugendlandtage in den Bundesländern. Zwischen Dialog, Beteiligung, politischer Bildung und Nachwuchsförderung

Diese Expertise bietet Gesamtüberblick über die einzelnen, durchaus unterschiedlichen Länderformate und Parlamentsangebote der Jugendbeteiligung. Sie gibt Länderparlamente und Landesjugendvertretungen sowie allen, die sich für Kinder- und Jugendbeteiligung  einsetzen, Anregungen, indem sie  über die Gestaltung und Resonanz von Jugenddialog-Formaten sowie über alternative Möglichkeiten auf Landesebene informiert.

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Erscheinungsjahr: 2017
Herausgegeben von: Deutsches Kinderhilfswerk

von Schwanenflügel, Larissa & Walther, Andreas: Partizipation und Teilhabe

Partizipation zielt wie auch Kultur auf das Vermittlungsverhältnis und Vermittlungshandeln zwischen Individuum, Gemeinschaft und Gesellschaft, allerdings weniger bezogen auf die symbolisch-­ästhetische Vermittlung von Praktiken als auf die politische Vermittlung von Interessen. Wie beim Kulturbegriff lässt sich auch in Bezug auf Partizipation ein enges (konventionelles) von einem weiten (non-konventionellen) Verständnis unterscheiden. Diskurse zu Partizipation und Kultureller Bildung überschneiden sich etwa dort, wo Kulturelle Bildung „eine Teilhabe am kulturellen Leben erschließen soll“ (BMFSFJ 2009:786). Dieser Überschneidungsbereich wird in diesem Artikel umrissen, aufbauend auf einer Klärung des Partizipationsbegriffs sowie einer Darstellung ausgewählter Forschungsbefunde sowohl zum engen als auch zum weiten Verständnis von Partizipation.

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Erscheinungsjahr: 2012
Erschienen in: Bockhorst, Hildegard et al. (Hrsg.): Handbuch Kulturelle Bildung. München: Verlag kopaed

Seitz, Hanne: Modi der Partizipation im Theater: Zuschauer bleiben, Publikum werden, Performer sein...

Partizipation ist das Zauberwort, mit dem sich Theaterhäuser landauf landab neue Inhalte, neue Formate und neues Publikum „zumuten“. Sie entdecken, dass das Schauspiel gesellschaftliche Praxis nicht nur darstellen kann, sondern selbst eine Form gesellschaftlicher Praxis ist. Theater versammelt einander Fremde, macht differente Positionen erfahrbar und ermöglicht sogar nichtprofessionellen SpielerInnen, auf der Bühne zu spielen und eigene Geschichten zu erzählen. Die Menschen sollen nicht nur mental an dem theatralen Geschehen als ZuschauerInnen teilhaben, sondern sich mindestens als Publikum aktiv erleben, im besten Fall als Akteur*innen und Performer*innen partizipieren.

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Erscheinungsjahr: 2014
Erschienen in: Pinkert, Ute (Hrsg.): TheaterPädagogik am Theater. Kontexte und Konzepte von Theatervermittlung. Schibri: Milow/Strasburg/Berlin, 2014

›› Weitere Veröffentlichungen (Druckausgaben & online erwerbbar)

Alemann, Ulrich von (Hrsg.): Partizipation – Demokratisierung – Mitbestimmung. Problemstellung und Literatur in Politik, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft. — Eine Einführung: Westdeutscher Verlag (jetzt Springer VS) 1975.

Dieser Sammelband analysiert Formen und Bedigungen der Partizipation im politisch-administrativen und ökonomischen Bereich, sowie in Bildung und Forschung. Außerdem werden Entwicklungen in der Partizipationsforschung betrachtet.

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Erscheinungsjahr: 1975
Verlag: Westdeutscher Verlag (jetzt Springer VS)

Betz, Tanja & Gaiser, Wolfgang (Hrsg.): Partizipation von Kindern und Jugendlichen: Forschungsergebnisse, Bewertungen, Handlungsmöglichkeiten

Dieser Sammelband verfolgt das Ziel, einer interessierten und fachkundigen Öffentlichkeit den aktuellen Stand der Beteiligungsforschung im Hinblick auf die besondere Situation von jungen Menschen als Heranwachsenden nahezubringen.

Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Wochenschau Verlag

Erben, Friedrun et al. (Hrsg.): „Wir haben was zu sagen!" Politische Bildung mit sozial benachteiligten Jugendlichen

Mangel an Chancengerechtigkeit, soziale Exklusion und fehlende gesellschaftliche Teilhabe sind Schlagworte in der gesellschaftlichen Debatte um benachteiligte Jugendliche bzw. Jugendliche mit geringer formaler Bildung. Analysen markieren einen problematischen Sachverhalt: bestimmte gesellschaftliche Gruppen nehmen ihre sozialen und politischen Teilhabechancen nicht wahr.
Für die politische Jugendbildung besteht eine grundlegende Herausforderung darin, neue Ansätze zu entwickeln. Jugendlichen werden Räume eröffnet, sie werden ermutigt, Zukunftswünsche zu artikulieren und ihre Vorstellungen in die Öffentlichkeit zu bringen.
In diesem Band werden Konzepte, Formate und inhaltliche Schwerpunkte politischer Jugendbildung für Jugendliche mit geringen Bildungschancen beschrieben und reflektiert sowie wissenschaftliche Ansätze vorgestellt, die Impulse für die politische Bildung geben.

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Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Wochenschau Verlag

Kammerer, Bernd (Hrsg.): Partizipation von Jugendlichen. 23. Nürnberger Forum der Kinder- und Jugendarbeit 2013

Partizipation von Jugendlichen ist im fachlichen Kontext von Jugendhilfeplanung, Stadtplanung und Stadtentwicklungsplanung verortet. Dies führt zur Frage, wie, in welcher Form und auf welcher Ebene Partizipation in Verwaltung und Kommunalpolitik strukturell verankert werden kann, auf welche Bereiche sich Partizipation erstreckt. Wie positioniert sich Beteiligung im Spannungsfeld zwischen Fach- und Parteipolitik? Welche Voraussetzungen müssen über die Ebene der Absichtserklärungen hinaus geschaffen werden, um bei den Nutzer*innen glaubwürdig zu sein? Was darf Beteiligung kosten? Welche Ressourcen sind notwendig? Über welche Zuständigkeiten, Kompetenzen und Fähigkeiten müssten Partizipations-Fachkräfte verfügen? Auf dem Forum wurde dieser Themenkomplex diskutiert und es wurde versucht, grundsätzliche, konzeptionelle Fragestellungen zu klären, über Erfahrungen der Partizipation von Jugendlichen zu reflektieren, Qualitätsstandards zu entwickeln und Beiträge für die praktische Umsetzung zu liefern.

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Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: emwe-Verlag

Ködelpeter, Thomas & Nitschke, Ulrich (Hrsg.): Jugendliche planen und gestalten Lebenswelten. Partizipation als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel

Vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels und der Öffnung zur Bürgergesellschaft und Bürgerkommune diskutieren Jugendforscher und Praktiker Projekte der Partizipation von Jugendlichen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Brasilien. Das Spektrum reicht von der Beteiligung am Bürgerhaushalt, generationsübergreifenden Projekten bis hin zur Partizipation an Planungsverfahren und Gemeindeentwicklung. Der Band gibt ausgewählte Beiträge der Internationalen Tagung „Jugendliche gestalten ihre Zukunft in der Kommune mit“ wieder.

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Erscheinungsjahr: 2008
Verlag: Springer VS

Lutz, Klaus & Rösch, Eike & Seitz, Daniel (Hrsg.): Partizipation und Engagement im Netz. Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik

Dieser Band bietet einen Überblick über die ePartizipationsdebatte, gibt aber auch gleichzeitig Antworten auf einige der pädagogischen Fragestellungen, die sich aus dieser Debatte ableiten. Der theoretische Diskurs und gewonnene Erkenntnisse aus der Praxis werden gleichermaßen dargestellt.

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Erscheinungsjahr: 2008
Verlag: kopaed

Nève, Dorothée & Olteanu, Tina (Hrsg.): Politische Partizipation jenseits der Konventionen

In diesem Buch werden die Potenziale unkonventioneller Formen der Partizipation – wie Graffiti, Flashmobs, LeserInnenbriefe, Losentscheide, Massenverfassungsbeschwerden – theoretisch erörtert und empirisch untersucht. Die Analysen nehmen eine typologische Einordnung dieser unkonventionellen Partizipationsformen vor und untersuchen ihre Funktionen sowie Inklusionspotenziale in politischen Prozessen der Demokratie. Diskutiert werden außerdem die Interdependenz zwischen verschiedenen politischen und sozialen Partizipationsformen sowie die Kooptierung und Kommerzialisierung von Partizipationsinstrumenten.

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Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: budrich academic

Pohl, Kerstin & Massing, Peter (Hrsg.): Mehr Partizipation – mehr Demokratie?

Jugendparlamente, Volksentscheide und Verfahren der Liquid Democracy sind in den letzten Jahren neben konventionelle Beteiligungsformen getreten. Die empirische Forschung zeigt allerdings, dass die neuen Möglichkeiten vor allem von höher gebildeten und gut verdienenden Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Heißt mehr Beteiligung also wirklich mehr Demokratie? Die Autor*innen präsentieren in diesem Band empirische Forschungsergebnisse und diskutieren die Frage, welche Konsequenzen daraus gezogen werden sollten.

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Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Wochenschau Verlag

Straßburger, Gaby & Rieger, Judith (Hrsg.): Partizipation kompakt: Für Studium, Lehre und Praxis sozialer Berufe

Dieses Lehrbuch bietet kompaktes Partizipations-Know-how für Arbeitsfelder der sozialen Berufe.

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Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Beltz